Externer Schweißkurs am 5.Mai in der „Offenen Jugendwerkstatt“ (OJW) – wieder eine sehr positive Resonanz

 

An diesem Schweißkurs nahm neben den einheimischen Teilnehmern auch eine Gruppe von Flüchtlingen mit ihrer Betreuerin Sonja Lenz vom Projekt CHEFF des internationalen Bundes teil. Die Betreuerin ließ es sich nicht nehmen, auch selbst an dem Workshop ihrer Schützlinge teilzunehmen und lernte so selbst, wie mit Elektrizität Stahlteile zusammengefügt werden können.

Neben dem Normalbetrieb der OJW an diesem Samstag erläuterte der Betreuer für Metallbearbeitung, Klaus Weber, den Interessenten zuerst in einer theoretischen Unterweisung wie Schweißen, insbesondere Elektroschweißen mit umhüllten Elektroden und mit Schutzgas funktioniert. Danach folgten praktische Übungen. Im Nu machten sich die Teilnehmer mit den Schweißgeräten vertraut und es entstanden nach anfänglichem Probeschweißen rasch komplexe Figuren aus Stahl und Edelstahl.

„Es wäre schön, wenn die OJW in ihrem Kursprogramm auch mal einen Kurs für die anderen minderjährigen Flüchtlinge anbieten würde“, meinte die Betreuerin der drei Teilnehmer aus ihrem Projekt. Zum Abschluss wurden in lockerer Atmosphäre die Zertifikate an die Teilnehmer ausgehändigt. Einige der Teilnehmer blieben nach Kursende, schweißten weiter und schwärmten von den vielfältigen Betätigungsmöglichkeiten auf dem Campus der OJW. 

MP

Schweißen: Eine Faszination für Jung und Alt